Arztstrafrecht

Kai Bruno Westen

Um das existenzgefährdende Risiko eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens bestmöglich einzugrenzen und auszuschalten, ist eine hohe Fachkompetenz im Strafrecht und Medizinrecht erforderlich. Rechtsanwältin Dörte Busch ist Fachanwältin für Medizinrecht. Rechtsanwalt Kai Bruno Westen ist Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für Steuerrecht. Beide beherrschen als ausgebildete Mediatoren die Harvard-Verhandlungsmethode, um schwierige Verhandlungssituationen schnell zum Erfolg zu führen.

Für eine optimale Verteidigung benötigen Sie Spezialisten sowohl im besonders stark verrechtlichten Gesundheitswesen als auch in der Strafverteidigung im erfahrenen Umgang mit Staatsanwaltschaft und Strafgericht. Bis auf wenige Spezialisten wird ein Anwalt allein die an sich nicht verwandten Gebiete kaum gleichermaßen kompetent und erfahren abdecken können.

Wir sind durch die Qualifikation zum Fachanwalt, laufender Fortbildung und langjähriger Erfahrung Experten im jeweiligen Rechtsgebiet und gewährleisten durch die seltene und außergewöhnliche Kombination unserer Kompetenzen im Team eine optimale Verteidigung im Arzt- und Medizinstrafrecht.

Unser Team für Sie: Dörte Busch, LL.M. (Cardiff), Fachanwältin für Medizinrecht und Mediatorin, Esther Meyer, Fachanwältin für Medizinrecht und Mediatorin und Kai Bruno Westen, Fachanwalt für Steuerrecht und Strafrecht sowie Mediator.

 

Strafrechtliche Risiken

Als Arzt sind Sie leider auch strafrechtlichen Risiken ausgesetzt. In der Interaktion mit Patienten, Krankenkassen und Krankenhaus kann es manchmal zu Situationen kommen, die strafrechtlich relevant sind.  Typische Vorwürfe gegen den Arzt sind

  • fahrlässige Tötung
  • und fahrlässigen Körperverletzung.

Diese machen einen Großteil der gegen Ärzte erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe aus. Daneben gibt es aber auch Vorwürfe wie z. B.

  • Vorteilsannahme oder Bestechlichkeit
  • Abrechnungsbetrug
  • Unterlassene Hilfeleistung
  • Ärztliche Sterbehilfe
  • Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz
  • Verstoß gegen das Transplantationsgesetz
  • Verstoß gegen das Embryonenschutzgesetz
  • Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht
  • Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse
  • Urkundenfälschung bei Krankenakten
  • Verletzung der Vorschriften des Arzneimittelgesetzes über Arzneimittelprüfung
  • Strafbare Werbung und gewerbliche Tätigkeit des Arztes

Von Anfang an zum Anwalt!

In allen diesen Fällen ist der Rat und die Unterstützung eines versierten Strafverteidigers unumgänglich. Oft wird auch in der Anfangsphase eines Vorwurfes einer Straftat auf anwaltlichen Beistand verzichtet und dieser erst später gesucht. Oft ist es dann schon zu spät: Äußerungen und Zugeständnisse, ob berechtigt oder nicht, sind im Nachgang nur schwer oder überhaupt nicht rückgängig zu machen. Deswegen: Suchen Sie gleich von Anfang die anwaltliche Beratung und gehen Sie potentiellen Risiken aus dem Wege.

Ihr Anwalt kann bei den Ermittlungsbehörden im Detail den Umfang der strafrechtlichen Ermittlungen gegen Sie in Erfahrung bringen und alles was dann anwaltlich getan werden kann, veranlassen, um Ihnen zu helfen.

Vorwurf des Abrechnungsbetruges

Der Vorwurf eines Abrechnungsbetruges ist schnell erhoben, ob berechtigt oder nicht. Ausgehend von einer Nachlässigkeit, Mitarbeiter-Fehlern, Kollegen-Mißgunst, unzufriedene Patienten oder der Rache eines ehemaligen Mitarbeiters können staatsanwaltliche Ermittlungen ausgelöst und sehr schnell Ruf und Karriere zerstört werden.

Flyer Arztstrafrecht zum Download

Hier finden Sie noch einmal übersichtlich zusammengefaßt unser Angebot zum Arztstrafrecht als Flyer zum Download:
» Flyer Arztstrafrecht/Pharmarecht

Nicht vorschnell Fehler einräumen – Vorsicht bei allen Äußerungen!

Ihr Anwalt berücksichtigt auch Aspekte, die Sie auf den ersten Blick vielleicht nicht bedenken. Diese können entstehen, wenn Sie sich vorschnell äußern oder Schuldanerkenntnisse oder ähnliches unterschreiben. Als Ihr Verteidiger empfehle ich, sich bei der Polizei grundsätzlich nicht zur Sache zu äußern. Dies gilt vor allem bei unter Umständen anstehenden Vernehmungen. Erst nachdem Sie und Ihr Verteidiger umfassend Einsicht in die Ermittlungsakte genommen haben, sollten Sie sich in Abstimmung mit Ihrem Verteiger äußern. Somit kann vermieden werden, dass sich der juristisch nicht versierte Mandant um Kopf und Kragen redet.

 

Kontakt

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